There was an Old Person of Skye,
Who waltz’d with a Bluebottle fly;
They buzz’d a sweet tune,
To the light of the moon,
And entranced all the people of Skye.

There was an Old Person of Rye,
Who went up to town on a fly;
but they said, ‘If you cough,
You are safe to fall off!,
You abstemious Old Person of Rye!’

There was an Old Person in black,
A Grasshopper jumped on his back;
When it chirped in his ear,
He was smitten with fear,
That helpless Old Person in black.

Ja, so ist er; der Botanische Garten zu Göttingen.

There was a Young Lady of Troy,
Whom several large flies did annoy;
Some she killed with a thump,
Some she drowned at the pump,
And some she took with her to Troy.

Edouard Manet: Rennen im Bois de Boulogne, 1872, 73×92 cm, Sammlung H.J. Whitney, New York

There was an Old Man in a tree,
Who was horribly bored by a Bee;
When they said, ‘Does it buzz?’
He replied, ‘Yes it does!
It’s a regular brute of a Bee!’

Jean Louis Théodore Géricault: Das Derby in Epson, 1821, 91×122 cm, Öl auf Leinwand, Musée du Louvre

Hinab in die Gruft

30. Mai 2011

Wenn die Sommerzeit doch zu pompös aufzumarschieren droht und die Sonne allzu unbarmherzig brennt, dann gehe ich hinab in den Keller um mich ein wenig an mein kühles Binokular zu schmiegen. Im Schein der Beleuchtung treiben tote Insekten in der Konservierungsflüssigkeit und ein zarter Duft von vergälltem Alkohol erfüllt den Raum. Das Auge darf sanft auf Phygadeuon ursini ruhen, im wahren Leben doch so unermüdlich durch die verblühenden Bärlauchwiesen streifend. In diesen Momenten ist es mir aber alles so ganz recht.

Der Traum vom Fliegen ist, soweit allgemein bekannt, uralt. Dass der Mensch es ohne Hilfsmittel bis heute nicht gelernt hat, liegt sicherlich zum größten Teil an seinem Körperbau. Selbst mit ausgefeilten Apparaten endeten nicht wenige Versuche übel, man denke an Ikaros, Albrecht Ludwig Berblinger oder Otto Lilienthal. Wesentlich ungefährlicher, aber nicht weniger erhaben, als das Fliegen, ist das Schweben. Sich federleicht vom Boden heben um in einigen Dezimeter Höhe in der Luft zu verweilen, kurz: um zu genießen. 1887 veröffentlichte der unverbesserliche Photograph Eadweard Muybridge zahlreiche Bilderserien, mit denen er belegen wollte, dass hierzu kein nativer Tetrapode in der Lage sei. Der gute Mann hatte leider außer Acht gelassen, dass sich ein Tier vielleicht nur ungern schwebend ablichten lässt. Und ganz ehrlich – dass ein Elefant meist ganz gewöhnlich vor sich hinstolpert, weiß jeder, der schonmal im Ausland oder im Zoologischen Garten war.

Nun haben sich in der Vergangenheit zahlreiche Maler die Mühe gemacht, seinen photographischen »Beweisen« den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Und genau darum soll es in der kommenden sonntäglichen Bilderreihe gehen: Levitation, und zwar zu Pferde. Um sie mit dem rechten Wohlwollen betrachten zu können, empfehle ich, heute zunächst einen Blick auf Muybridges Photoserien zu werfen. Geordnet nach Eleganz und Grazie: Pferd, Bison, Elefant, Mensch. Bon appétit.

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